Kritzelzeug

Welcher Stift darf es heute sein?

Auf dem Bild sieht man vier schwarze Stifte, die sehr gut zum Zeichnen und Sketchnoten geeignet sind. Sketchnotes mit diesen Stiften sehen immer gut aus.

Briefmarken, Pickerl, Steine, Muscheln, Servietten, Überraschungseierfiguren. Das habe ich als Kind und Jugendliche gesammelt. Irgendwann war diese kindliche Sammelwut dann vorbei. Was mich aber schon als Kind magisch angezogen hat, waren Stifte. Stifte in all ihrer Vielfalt, Buntheit, Form und Funktion. Dieses Stiftesammelfeuer lodert heute immer noch in mir.

Schwarz und fein

Der Schwerpunkt hat sich allerdings ein bisschen verlagert. Waren es früher in erster Linie Filzstifte in allen möglichen und unmöglichen Farben und die geliebten Jolly-Buntstifte, sind es heute die zum Kritzeln und Anfertigen von Sketchnotes geeigneten Fineliner. Hier bevorzugt in Schwarz mit unterschiedlichen Strichstärken.

Die Stabilo-Familie

Als ich begonnen habe, mich mit dem Thema Sketchnotes und visuelle Notizen intensiv auseinanderzusetzen, war mir nicht bewusst, welche üppige Welt an Schreibwerkzeugen sich für mich eröffnen würde. Im Laufe der Zeit habe ich vieles ausprobiert. Und festgestellt: Es gibt nicht den einen ultimativ besten Stift, sondern die Vorlieben ändern sich in regelmäßigen Abständen. Zurzeit sind es vor allem die Stifte von Stabilo, die mein Herz und meine Kritzelblätter erobert haben.

Meine kleinen Kritzellieblinge

Aktuell zeichne und werke ich mit folgenden Stiften:

  • Stabilo Sensor F (0,3) – der feine Feine
  • Stabilo Sensor M (0,7) – der etwas dickere Feine
  • Stabilo PointMax (0,8) – das Paunkerl mit kleinen Nebengeräuschen beim Schreiben und Zeichnen
  • Stabilo Pen 68 – der Klassiker

Meine Stabilo-Begleiter

Was zeichnet diese Stifte aus?

  • Die Stabilos liegen gut in der Hand, was mir sehr wichtig ist.
  • Sie schmieren nicht, wenn man mit ihnen auf glattem Papier – und ja, mein Papier muss superglatt sein – schreibt und zeichnet.
  • Sie trocknen schnell.
  • Sie schreiben wirklich schwarz und nicht nur ein bisschen schwarz.
  • Sie bluten auch nicht durch, das heißt, man kann das Papier vorne und hinten beschreiben und muss sich nicht über durchgedrückte/durchgesabberte Farbpigmente ärgern.
  • Sie sind brushpentauglich. Das wiederum heißt, ich kann mit meinen Zauberstiften feine Akzente setzen, ohne dass die schwarzen Striche auf dem Papier verschmieren. Das ist ein überaus wichtiger Aspekt und ein K.-o.-Kriterium, wenn ein Stift diesem Stresstest nicht standhält.
Die Stabilos bestehen den Brushpen-Stresstest mit Bravour.

Faber Castell, Neuland & Co

Neben den Stabilos finden sich noch zahlreiche andere Marken in meinen Stifteköchern und Schubladen. Begonnen von Faber-Castell bis hin zu Neuland reicht die Bandbreite. Ich mag sie alle. Wirklich. Nur ist es wie bei den Schuhen. Man hat seine Lieblingsschuhe, die einfach perfekt passen. Und man hat Schuhe, die auch gut passen.

Mit welchem Schreibmaterial zeichnest und kritzelst du denn bevorzugt? Hinterlasse gerne einen Kommentar, ich freue mich immer über Tipps und Inspiration.

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